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Elizabethtown
Das
Leben ein Mixtape, die USA ein Themenpark, die Geliebte eine persönliche
Betreuerin: Cameron Crowes monströse Komödie "Elizabethtown"
ist in ihrer aufrichtigen Hohlheit bedrückender als jede noch so präzise
Haneke-Sezierung. Drei (unabhängig lesbare) Textsplitter zu einem Film
über uns.
1.
Berufswahl
Nicht
nur die alten Männer (Bill Murray in "Broken
Flowers",
Sam Shepard in "Don’t
Come Knocking")
durchstöbern derzeit im Kino zuhauf ihre Vergangenheit nach Sinn-Reserven
zum Weitermachen. Während diese ihre unbekannten Söhne suchen, beerdigen
die Söhne ihrerseits die Eltern: Vor einem Jahr erzählt Zach Braff
in seinem Regiedebüt "Garden
State"
von einem Mann Mitte Zwanzig, der zum Begräbnis seiner Mutter in die Heimatstadt
zurückkehrt, alte Freunde und ein exzentrisches, liebenswertes Mädchen
trifft und seine Prioritäten überdenkt (in Richtung "wirklich
wichtige Dinge des Lebens", und so).
In
Cameron Crowes "Elizabethtown" passiert das Nämliche, bloß
wird hier der Vater beerdigt.
Beide
Filme zehren von ihrem Nimbus des Authentisch-Erfahrenen, und tatsächlich
verrät uns die jeweilige Darstellung des Protagonisten ein sicheres Gespür
der beiden auteurs
für
ihre Stellung in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie: Zach Braff, Hauptdarsteller
der Comedy-Serie "Scrubs" spielt sein Loser-alter
ego
als kellnernder Serien-Schauspieler weit diesseits des großen Durchbruchs.
Cameron Crowe dagegen imaginiert seinen Stellvertreter Drew Baylor (Orlando
Bloom) zum dynamischen, erfolgsverwöhnten Jungstar-Designer eines riesigen
Schuhkonzerns, dessen kathartische Niederlage zu Beginn gleich ein selbst verschuldetes
Milliarden-Dollar-Fiasko sein muss. Ein genaueres Bild für die Arbeitsbedingungen
Crowes, des Autorenfilmer-Liebkinds der Hollywood-Postindustrie, muss einem
erst einmal einfallen: Kein wackerer Privatunternehmer, kein emsiger Sklave
einer strengen Schreibtisch-Hierarchie, sondern der geförderte, kreative
Zögling einer aufgeblähten Geldmaschine von einem global
player,
deren Strukturen Erfolg wie Misserfolg ins Gigantische verzerren und die demnach
alles, was sich einmal an der Spitze tummelt, nur noch zu Halbgöttern oder
Totalversagern erklären kann.
Cameron
Crowe stellt damit selbst klar: Er ist nicht mehr der Autorenfilmemacher der
klassischen Studio-Ära, der einer Fließbandproduktion seine persönliche
Handschrift abringt, sondern er ist integrierter Teil einer flexibilisierten
Post-Industrie, die ihn fürs Persönlich-Sein engagiert. Er ist, auf
gut frankfurtisch-kulturpessimistisch, der
auteur
als kreativindustrieller Dienstleister, und seine Masche ist die Herzlichkeit.
Das heißt nicht, dass die Herzlichkeit seiner Filme nur eine Masche wäre,
sondern bloß, dass eine Unterscheidung zwischen dem Kalkulierten, Gerissenen,
der Selbstinszenierung und dem Idealistischen, Persönlichen, Herzlichen
an seiner Persona und seinen Filmen keinen Sinn ergibt. Das macht ihn zu einer
so eigenartigen Erscheinung im gegenwärtigen amerikanischen Mainstream-Kino:
Seine Bemühungen um ein gründliches Erzählkino mit persönlicher
Handschrift haben etwas zutiefst Anachronistisches an sich und er selbst akzentuiert
das gerne, wenn er sich z.B. in seinem Interview-Band Conversations
with Wilder
zu Billy Wilders neugierigem Enkel stilisiert oder mit geradezu quixotischem
Eifer für "Jerry
Maguire"
die völlig heruntergewirtschafteten Genremuster der romantischen und der
Sportkomödie wieder zu beleben versucht, als hätte er sie sich eben
selbst ausgedacht. Aber zugleich geht das Persönliche so nahtlos und willig
ins Glatte, Mainstream-Fähige über, in Tom-Cruise-Grinsen, Spielberg-Pathos
und "Dawson’s Creek"-Wortgewitztheit, dass man den Verdacht nicht
los wird, Crowe würde sich permanent für eine Zweit-Karriere als braver
Regie-Lakai beim nächsten Jennifer-Lopez-Lustspiel bewerben.
Der
auteur
als
griffige Produktschiene, das ist ja nicht an sich pfui, weil "kommerziell".
Aber was sich persönliche Handschrift schimpfen will, sollte sich doch
ein wenig an den Verordnungen des Mainstream - dem eng abgezirkelten Feld dessen,
was in ihm als zeig-, denk- und fühlbar und überhaupt als "ausgemacht"
gilt - reiben, wenigstens um uns irgendetwas Neues zu erzählen und nicht
zum Sachwalter seines Markenzeichens zu erstarren. Sonst passiert, was seit
"Sleepy Hollow" mit Tim Burton passiert: Dass der Zuseher, zum ersten
Mal in Burtons Karriere, den Eindruck bekommt, der Melancholiker im Disney-Pelz
wäre eigentlich ziemlich froh, dass er nicht mehr kreative Freiheiten hat.
In
einer Hinsicht ist "Elizabethtown" von allen Cameron-Crowe-Hollywood-Filmen
der reinste (und nachhaltig faszinierender als der gesamte Tim-Burton-Output
seit Ende der Neunziger): Was an diesem Film schamlos kommerziell und was unverschämt
versponnen-persönlich ist, das lässt sich beim besten Willen nicht
mehr auseinander halten, so unförmig und unbeholfen kommt dieser Film daher.
(Dass "Elizabethtown" nach desaströsen Screenings um eine gute
halbe Stunde auf die bestehende 2-Stunden-Fassung herunter geschnitten wurde,
macht ihn ob seiner vielen losen Enden und angedeuteten Subplots noch einmal
ungleich geheimnisvoller und sympathischer, als es die Ursprungsversion wahrscheinlich
rechtfertigen würde.) Cameron Crowe zeigt uns hier seine schlimmsten Seiten
- Hang zu glitschigem Sentiment und Allerwelts-Lebensweisheiten, unfokussiertes
Sich-Verzetteln in halbfertigen Nebenfiguren - mit einem aufrichtigen Stolz,
als würde er tatsächlich sein tiefstes Inneres entblättern und
nicht bloß einen Notizblock voller zweitklassiger Ideen ziemlich linkisch
durcharbeiten. Glaubt der Mann, was er uns zeigt? Findet er das tatsächlich
berührend? Fällt ihm gar nicht auf, wie er durch Klischees watet?
Oder ist gar (Adorno steh uns bei!) das Klischee zu unser aller eigentlicher
Natur geworden, und Kreativarbeiter Crowe der erste, der sich dessen nicht mehr
schämt?
2.
Zitatpop
Cameron
Crowes Werk ist persönlich, wie ein Amazon-Benutzer-Account persönlich
ist: Eine Ausstellung von Songs, Bildern, Filmzitaten, die er in seine Filme
hineinkauft, um zu vermitteln, wer er in seinem tiefsten Innern ist. Von diesem
Leben in Zitaten und Fremdbildern, das auch das unsere ist, erzählte explizit
sein letzter Film "Vanilla
Sky"
(2001) als Paranoia-Thriller - mit einer Mischung aus Geborgenheit im eigenen
Referenz-Universum und wohligem Schaudern ob mangelnder Authentizität.
Und wenn es je ein von Narzissmus zerfresseneres, peinlicher selbstgefälliges
und nachhaltig faszinierenderes Hollywood-Superstar-Vehikel gegeben hat als
dieses, dann habe ich es noch nicht gesehen.
Schon
damals hatte das episodische, unfokussierte Wuchern von Crowes Filmen rund um
liebevolle Popkultur-Arrangements beunruhigende (und für einen Thriller
ziemlich unhandliche) Ausmaße erreicht. Aber dass Crowe diese seine Handschrift
dann am Ende per plot
twist
rückwirkend zum Thema des Films machte und problematisierte, ließ
erstaunliches Potential zur ernsthaften Selbstreflexion erahnen und gab all
den kleinen Momenten - der Halloween-Parade, in der ein riesiger Homer-Simpson-Ballon
zum Fenster hineinstiert, dem vanillefarbenen Monet-Himmel in einigen Szenen,
dem auffällig platzierten "Jules
et Jim"-Plakat
in einer Wohnung, dem Einsatz von R.E.M.s Sweetness
Follows
an einer entscheidenden Stelle - einen sinisteren Hintersinn. Für einen
kosmischen Moment - und der war vom bittersüßen Narzissmus des sich
selbst anklagenden auteurs
natürlich keineswegs frei - schien der naive Glaube ans Befreiungspotential
von Popkultur, das Grundprinzip von Crowes filmischem Universum, als Verschwörung
enttarnt, als künstlich, eskapistisch und kommerziell durchformt. Kurz
gesagt: Für einen Moment wären genügend gegensätzliche Standpunkte
sichtbar gewesen, um daraus dialektisch zu einem reiferen, differenzierteren
Verständnis der Widersprüche unseres Lebensvollzugs in, mit und durch
Popkultur zu gelangen.
Das
Verstreichen dieses Moments, die Verweigerung, diese Chance zu nützen -
das ist "Elizabethtown": Das Referenzgewitter schlägt zurück,
als wäre Tom Cruise nie aus dem Zitatenalbtraum aufgewacht. Hier wird kaum
mehr etwas auserzählt, sondern nur mehr Material aufs Bild und auf die
Tonspur geworfen, "große" Momente werden am laufenden Band behauptet,
ohne einen Kontext, in dem sie eine konkrete Bedeutung annehmen könnten.
Diente die reiche akustische Textur bei Crowe einst dem gründlichen, atmosphärisch
stimmigen Erzählen, so verdeckt die zerfließende Song-Suppe längst
die Erzählung eher, als dass sie sie bereichern würde.
Selbst
die Besetzung von "Elizabethtown" ist - in Vollendung Crowes bisheriger
findiger Schauspielerwahl - mehr eine Collage als ein Ensemble: Crowe baut wie
ein begeistertes kleines Kind, ein nerdiger Sammler seine „Traum-Casts“, auch
wenn ihm das Material fehlt, um so viele verschiedenen Talente adäquat
zu beschäftigen. Als netten buddy
und kindsköpfiges Südstaaten-Landei will er Paul Reiser (schließlich
hat der so was schon in "All the Real Girls" sehr gut gemacht, und
slacker-Kumpeltyp
Jason Lee wurde bereits in "Vanilla Sky" durchprobiert), als ulkige
Mutter muss Susan Sarandon mal wieder auf herzlich-resolut machen, als schräger
Onkel wird der erhabene Songwriter-Spaßvogel Loudon Wainwright III. beschäftigt,
und als Drews enttäuschter Chef und übergroße Ersatz-Vaterfigur
gibt Alec Baldwin recht lustvoll seinen zweiten großspurigen Konzernboss
nach "The
Aviator".
Als exzentrische Muse engagierte Crowe Kirsten Dunst, deren hartnäckiges
Bemühen um charmantes Schauspiel zu Crowes läppischen Dialogen auf
Sitcom-Niveau ("Welcome
to the annual meeting of people who annually meet, and we'll see ya'll next
year.")
eher befremdlich wirkt.
3.
Gefühlshaushalt
Wer
meint, dass Natalie Portmans Sam in "Garden
State"
schon furchterregend war in ihrer aufgekratzten Herzigkeit, der wird anlässlich
von Kirsten Dunsts Schauspiel als lebenslustige Stewardesse Claire in "Elizabethtown"
seine Vorstellung von Penetranz noch einmal überdenken müssen. Das
liegt allerdings nicht so sehr an Dunsts enthusiastischem Schauspiel, sondern
an der gähnenden Leere, in die sie in diesem Film unbeirrbar vergnügt
hineingrinst, und für die emblematisch jenes gespenstisch leere Flugzeug
stehen kann, in dem sich Drew und Claire kennen lernen: ein Setting, das bei
allen Mühen um Lockerheit und Wärme in der Flug-Sequenz so beunruhigend
überdimensioniert und unecht wirkt wie die schlimmsten lynchesken Situationen
in "Vanilla Sky".
Denn
so viele talentierte Menschen, gute Songs und mehr oder weniger brauchbare Ideen
Crowe für diesen Film angeschleppt hat: Was herauskommt ist, trotz permanenter
Overkill-Gefahr, eben keine dichte Pop-Symphonie nach Preston Sturges, sondern
eher eine qualvolle Dia-Show, während der sich Onkel Cameron gar nicht
einkriegt vor lauter entzückender Dinge, Menschen und Momente, die er während
der Dreharbeiten vor die Kamera gekriegt hat. "Elizabethtown" macht
als Anschauungsmaterial für einen anekdotenreichen DVD-Audio-Kommentar
mehr Sinn denn als Kinofilm, und man meint bisweilen schon Crowes launige Erzählungen
hören zu können: Eine Hollywood-Komödie als versonnen flanierender
Essayfilm? Schön und gut und irgendwie herzig als Idee, nur: Was spannendes
filmisches Assoziieren angeht, hat Crowe noch allerhand zu lernen. Statt stolz
seine Truffaut-Zitate vor sich her zu tragen, sollte er sich mal Filme von Chris
Marker ansehen.
Natürlich
ist es rührend, wenn Crowe uns in einer Rückblende einen großen
dramatischen Moment aus Alec Baldwins Monolog vom Beginn in einem signifikant
anderen Take zeigt als zuvor. Sammelleidenschaft ist schon in Ordnung, aber
in "Elizabethtown" erinnert Crowes Temperament beim Vorführen
seiner Kollektionen weniger an einen leidenschaftlichen Platten-Nerd als einen
verschlafenen Schmetterlingssammler. Dieser weihevolle Gestus des Zeigens lässt
jedes ostentativ kleine, "wahr" gemeinte Detail umso aufgeblasener
und verlogener erscheinen, etwa wenn Drew vor dem Leichnam seines Vaters in
Verzückung gerät über das geheimnisvolle Lächeln, das die
Bestatter ihm aufgesetzt haben: Kann schon sein, dass einem so was in den Kopf
schießt, aber Crowe walzt es unbeirrbar so süßlich breit, bis
man sich tatsächlich nach dem eiskalten Händchen (und der Schere!)
anonymerer Produktionskräfte zu sehnen beginnt: War "Jerry Maguire"
mit seinen Tom-Cruise-Passionen laut Jonathan Rosenbaum "a good argument
for the abolition of the star system",
so hat "Elizabethtown" das Zeug, uns gleich am Autorenprinzip zweifeln
zu lassen.
Wenn
wir schon mal beim französischen Autorenkino waren: Kann es sein, dass
Cameron Crowe der biedermeierliche evil
twin
von Olivier Assayas ist? Mitte der 50er geboren und zuerst im spezialistischen
Kulturjournalismus (beim "Rolling Stone" bzw. den "Cahiers du
cinéma" tätig), bemühen sich beide Regisseure in ihrem
filmischen Schaffen ums Abklopfen eines Lebensgefühls neuer prekärer
Selbstständigkeit und dauerhafter Unzuverlässigkeiten im Privaten
wie Beruflichen. Und in beider ästhetischem Gesamtentwurf und Erzählrhythmus
spielt Popmusik eine zentrale Rolle, nicht zuletzt als Gelegenheit und Untermalung
intensiven, aus dem Handlungsstrom herausgerissenen Selbstempfindens.
Bei
Assayas sind diese Ausbrüche ihrer Natur nach flüchtig, denn er begreift
sie als Teil jenes ständigen Wankens und Dahintreibens ohne ordnenden Mittelpunkt,
als das in seinen Filmen das Leben erscheint. Auch Crowes Kino schätzt
in seinen schönsten Momenten den überraschenden, überrollenden
Moment (man denke an die Szene in "Almost Famous", in der der ganze
Tourbus zu Elton Johns Tiny
Dancer
zu singen beginnt), aber zugleich zeigte es sich in letzter Zeit zusehends darum
bemüht, diese flüchtigen Momente auf Dauer zu stellen, zu binden,
zum Grundpfeiler eines stabilen, normierten Lebensentwurfs zu machen: "Vanilla
Sky" machte diese Sehnsucht nach Pop als verfügbarem Einrichtungsgegenstand
zum Ausgangspunkt, um über den perversen Zwiespalt von Popularkultur als
zutiefst persönliches und zugleich obszön "kommerzielles",
da massenmedial vermitteltes Instrument der Identitätsbildung nachzudenken.
"Elizabethtown"
(or:
How Cameron Crowe Learned to Stop Worrying and Love the Society of Control)
kreist dagegen (in der bestehenden Fassung) recht sorglos um ein zentrales Thema,
in dem sich seine Sehnsucht nach festen Strukturen recht deutlich äußert:
die Organisation und Inszenierung wichtiger persönlicher Augenblicke. Dass
eine solche nötig ist, muss der Karrieremensch Drew, der nicht einmal zu
Weihnachten zuhause bei seiner Familie ist, erst im "authentischen"
US-amerikanischen Hinterland lernen, von den Einwohnern des titelgebenden Südstaaten-Städtchens,
die dem Vater ein großes kommunales Trauer- und Begräbnis-Fest ausrichten.
Doch auch im Nobelhotel, in dem Drew absteigt, weiß man professionell
zu feiern: dort finden die gründlich durchgeplanten, aufwendig gestalteten
Hochzeitsfeierlichkeiten eines schrulligen Paares statt. Die minutiöse
Planung, der immense Feieraufwand wird nie als beengendes Korsett dargestellt
oder auch nur ironisch gebrochen: Diese Rituale funktionieren reibungslos für
die, die sie feiern, oder zumindest funktionieren die, die sie feiern, reibungslos.
Dass
sich prägende biographische Momente einfach so kontrollieren und erzwingen
lassen, diese problematische Auffassung erreicht dann am Ende von "Elizabethtown"
ihre ziemlich verstörende Apotheose: Da fährt Drew auf jenen road
trip
durch die USA, den ihm Claire als wichtiges Initiationsritual im Leben jedes
jungen Amerikaners verordnet hat. Und damit ihm die Freiheit der Landstraßen
und das Sich-Selbst-Ausgeliefert-Sein nicht etwa zu fad werden, hat sie ihm
ein fixfertiges Reisepaket als Koffer zu Verfügung gestellt (der hoffentlich
bald in den Verkauf kommt): Darin ist genau verzeichnet, wann er wohin fahren,
was unternehmen und welche Musik der zahlreichen Mixtape-CD zu welcher malerischen
Landschaft hören soll. Und auf dem Weg erlebt Drew auch tatsächlich
die vorgeschriebene einzigartige experience,
die ein Gespräch mit einem lebenserfahrenen Bartender ebenso inkludiert
wie einen Besuch im Martin Luther King-Gedenkmuseum (zu einem U2-Song, selbstverständlich)
oder die endgültige Aussöhnung mit seinem Vater. Freiheit ist schön,
aber Kundenberatung ist in jedem Fall vorzuziehen.
Joachim
Schätz,
4.12.2005
Dieser Text
ist auch erschienen in:
Elizabethtown
USA
2005 - Regie: Cameron Crowe - Darsteller: Orlando Bloom, Kirsten Dunst, Alec
Baldwin, Susan Sarandon, Jessica Biel, Judy Greer, Paul Schneider, Bruce McGill,
Gailard Sartain - Prädikat: wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung
- Länge: 123 min. - Start: 3.11.2005
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