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Star
Wars – Episode 1
Die
verschwiemelte Seite der Macht
Daß
man Filme wie Star
Wars
nicht ideologiekritisch lesen kann oder sollte, ist ein häufiger Einwand
gegen Texte, wie den jetzt folgenden. Es gehe um reine Action, reine Bewegung,
Unmittelbarkeit von rasanter Bewegung im Raum. Mag sein. Sicher auch. Doch immer,
wenn das nicht der Fall ist, immer wenn sich das Aussehen dieser „Episode 1"
Entscheidungen verdankt, die nicht um der Unterstützung der reinen Action
wegen getroffen wurden, und die nehmen eben doch einen ganz beträchtlichen
Raum ein, kann man diesen Film einen stinkend reaktionären Dreck nennen.
Ganz unabhängig davon, was man von Formalismen der reinen Action sonst
so hält. Und das kann man sagen, obwohl natürlich viele Produkte populärer
und nichtpopulärer Kultur vielfältig durchdrungen sind von Mist aller
Art. Doch selten sind sie so beherrscht von Ideologie. Fast immer - mehr oder
weniger sogar bei den früheren Teilen der Star-Wars-Serie
- gibt es auch andere Schichten, ablenkende Effekte, unfreiwillige Größe,
relativierende Nebenbedingungen, nicht so bei „Episode 1".
Die
schöne kindliche Königin regiert einen Planeten voller edler kultivierter
Menschen, die in asiatisch-renaissance-oiden Palast-Hybriden wohnen. Man könnte
sagen wie im Märchen, ich sage wie in Tibet oder Shangri-La - den Märchenorten
nämlich, die eine spezifisch ideologische Vision von legitimer, dynastischer
Machtausübung illustrieren, die immer von einem kultur- und wurzellosen,
meist statt dessen handeltreibenden Außen bedroht wird. „We
tried to develope a culture that had roots“, sagt einer von Lucas Chef-Designern.
Dort
lebt allerdings noch eine andere Rasse, die weniger edel als angeberisch, prunksüchtig
und ein bißchen primitiv ist und zufällig afroamerikanischen Slang
redet. Diese Rasse lebt eher formlos und buchstäblich unten, nämlich
unter Wasser.
Bedroht
wird dieser zweiteilige Planet aber nicht von chinesischen Kommunisten, sondern
von einer Art intergalaktischer Händlerrasse, die eine Zoll- und Handelsblockade
gegen das Königreich verhängt, das seltsamerweise doch eine Demokratie
ist, weil es seine kindliche Königin nämlich gewählt hat (Warum
wählt man jemanden, der in allen anderen Demokratien der Galaxis vermutlich
zu jung wäre, um das passsive Wahlrecht zu erhalten? Indiziert nicht gerade
der zu junge Herrscher nicht eine demokratische, sondern eine dynastische Legitimität?).
Schließlich steht hinter den Händlern aber mehr als nur das ökonomische
Interesse, nämlich das Böse schlechthin und entfesselt einen Angriffskrieg
gegen Planet Tibet.
Zwei
Jedi, also Angehörige einer über allen lokalen und intergalaktischen
Staatsformen stehende elitäre männliche Kriegerkaste, irgendwas zwischen
KFOR und Sieben
Samurai,
retten die kindliche Königin - obwohl die natürlich unbedingt bei
„ihrem Volk“ bleiben will - und wollen sie zur großen parlamentarisch
verfaßten Weltraumregierung bringen, um ihr Anliegen vorzutragegn, einen
fürderhin tolpatschig Unsinn verzapfenden Unterwasser-Rasta nehmen sie
zu ihrem Vergnügen mit, um wiederholt daraufhinzuweisen, daß seine
Intelligenz noch unter der der beiden liebenswürdigen Dienstleistungsrobotern
einzustufen ist. Seine Afroamerikanismen werden in der deutschen Fassung mit
einer Phantasie-Kindersprache übersetzt - er ist dennoch als lustig-unzuverlässiger,
„eingeborener“ Bruder Leichtfuß einer uralten kolonialen Tradition zu
erkennen.
Bei
einem Gefecht geht aber das Raumschiff kaputt und man landet auf einem anderen
Planeten auf Ersatzteilsuche. Dieser Planet gleicht nun eher einer Mischung
aus „Mad Max III“, „Iron Man“ und Marokko. Wieder dominieren gesetzlose und
sinistre Händler das Leben und halten sogar Sklaven. Einer von ihnen verfügt
nicht nur über das gesuchte Ersatzteil, sondern auch
über einen blonden blauaügigen Sklavenjungen, der erstaunliche Fähigkeiten
besitzt und einer Jungfrauengeburt entstammt. Für Langsammerker murmelt
der eine Jedi auch etwas von einem „Auserwählten“. Mithilfe eines Bluttests(!!)
wird der Koeffizient eines Jedi-spezifischen Bakteriums gemessen und siehe da,
er ist höher als bei jedem anderen Jedi, eine ganz besondere Rasse, Jesus-Gene.
Doch
leider ist der junge Jesus ja versklavt und zwar von einer „Stürmer“-Karikatur.
Der geflügelte Trödler-Alien, der gerne handelt und feilscht, sieht
nicht nur aus wie irgendeine antisemitische Karikatur, er sieht aus wie eine
ganz bestimmte, die bekannteste „Stürmer“-Zeichnung. Diese Figur ist nun
so dermaßen dummfrech antisemitisch, daß man sich fragt, wie sie
passieren konnte. Man kann ja nicht glauben, daß jemand das absichtlich
gemacht hat. Das offensichtlich unbemerkte Entstehen der Figur läßt
aber Rückschlüsse auf die spezielle Mechanik der Suspension aller
normalen Warnsignale und Antennen im großen Lucas-Team zu.
Ein
großes Rennen mit High-Tech-Schrott-Bricolage-Gefährten, das er gewinnt,
bringt dem kindlichen Messias seine Freiheit, man kriegt das Ersatzteil und
fliegt zur Weltregierung, die auf einem New-York-Planeten tagt. Doch Demokratie
ist ein schmutziges Geschäft. Leider erweist sich das Parlament als typische
Quasselbude, die nicht zu Potte kommt und die von schlauen Anträgen zur
Geschäftsordnung, die die Bösen naürlich aus dem FF genauso beherrschen
wie das Feilschen, lahmgelegt wird. Die edle Königin hält das nicht
aus und will zu „ihrem Volk“. Ihr Blut kneift. Den Jedis geht´s genauso.
Das „Volk“ wird dann mit Mut und Tapferkeit und Jedi-Kniffen befreit und sogar
das primitive Unterwasservolk hilft mit, nachdem man ihm erklärt hat, daß
die kultivierten Nepalesen sie gar nicht für unterentwickelt halten würden.
Zwinker, zwinker. Man muß sie nur zu nehmen wissen, die Wilden.
Es
ist lange her, daß ein Mainstream-Produkt hergestellt wurde, das soviel
Rassismus, Antisemitismus, Biologismus und reaktionäre Ideologie in großen
Schöpflöffeln verteilt hat wie diese „Star
Wars- Episode I, die dunkle Bedrohung“.Abgesehen
davon ist auch die Action weitgehend schlapp und langweilig, aber die Frage
bleibt doch: wie ist das möglich? Haben zehn Jahre Spott über Political
Correctness dazu geführt, daß schließlich jedes Gespür
für ideologische Monstrositäten verloren gegangen ist? Sind antipolitischer
Backlash und Kritiklosigkeit schon so weit gediehen, daß niemand im Umfeld
von Lucas´ nicht gerade verhutzelt kleiner Klitsche gemerkt hat, was er
da auf die Welt losläßt?
Nein,
ich glaube, der Grund ist ein anderer. Der liegt eher in den Immunisierungseffekten
gegen eine solche Kritik, die eine Rahmenideologie dieses Projekts und verwandter
Produkte der Phantasy-Industrie gestiftet hat. Ich meine die Rede vom „modernen
Märchen“. Unter dem Deckmantel des Märchens und seines eigentlich
kindlichen Publikums (aus großen und kleinen Kindern) dürfen sich rassistische
Regressionen regen, die in Hollywood sonst niemand so offen zugelassen hätte.
Die Ideologie, daß Kindheit ohne Ideologie ist, produziert selbst weit
größere ideologische Monster. Sie legitmiert ein Zurückgreifen
auf „alte Geschichten“ und diese sind schon allein durch ihr Altsein nobilitiert
- auch wenn es die vom lustigen Bimbo, vom verschlagenen Juden und der parlamentarischen
Quasselbude ist. Ja gerade durch den Mix dieser Geschichten mit der von der
unbefleckten Empfängnis und der Königin, die ihrem Volk bis in den
Tod treu ist, entsteht ein pestilenzartiger Strudel von sich gegenseitig verstärkendem
legitimem Kitsch (Bibel) und illegitimem Dreck, dessen Aussagen, wenn sie isolierter
dastünden, nicht so leicht davonkommen würden.
In
der US-amerikanischen Rezeption sind der Rassismus und Antisemitismus von „Star
Wars
- Episode
I“
durchaus aufgefallen. Um so erstaunlicher ist, daß die an Fan-Rezeption
orientierte Vorfreude sich überall in Europa ungebremst entfalten darf.
Eine Special Edition von „The Face“ etwa erwähnt auf Seiten und Aberseiten
nicht mit einer Zeile die dunkle Seite von George Lucas Epos, sondern wartet
statt dessen mit Sekundärliteraturtips auf, mit denen sich auch die älteren
und intellektuelleren Fans langsam an die vielfältigen Hintergründe
dieses Werks heranarbeiten könne (Macchiavelli, „Der Prinz“, Frazer „Der
goldene Bogen“ etc.).
Die
Weigerung, einen kritischen Blick auf den Krieg der Sterne zu werfen, wird aber auch
begründet. Und zwar meistens mit dem ähnlich der Moderne-Märchen-Ideologie
Immunität beanspruchenden Argument, „wir sind von Star
Wars
geprägt - wir können nicht anderes. “Die Generation, die 1977 zehn
war (oder jünger), nimmt für sich den Beginn der Hexalogie als eine
Art Gründungsmythos in Anspruch - „The myth defining our generation“ wie
es in „The Face“ heißt.
Dieser
Mythos hat wohl eine Menge mit dem Beginn des Computerspiel-Zeitalters zu tun.
Die zentrale Space-Phantasie verschiebt sich von den Abenteuern eines bemannten
Raumschiffs mit dessen sozialen Konstellationen als Folie für die zu bestehenden
Abenteuer mit Fremden (die koloniale Abenteuer-Roman-Struktur) zu der individuellen,
nunmehr physisch und psychisch nicht mehr sozial erlebten Einzelkämpferperspektive
des Space-Invaders-Bekämpfers. Nicht mehr Mannschaften und Raumschiffe
waren für die solche Erlebnisse einrahmenden Narrative zu gebrauchen, sondern
auf individuelle Stärke zugeschnittene Erzählmodelle, ideal natürlich
der Samurai, dessen mühseliger Weg zur Vollkommenheit als Kämpfer
wunderbar dem mühseligen Weg zu den verschiedenen Schwierigkeitsstufen
der Spiele entsprach.
Nun
ist die Verbindung zwischen westlichen Adaptionen der Samurai-Figur und einer
Idee der reinen Aktion auch im Kino nicht neu. Melvilles „Le Samourai“ (der
bei uns „Der eiskalte Engel“ heißt) mit Alain Delon entwickelt einen amoralischen
und asozialen einsamen Gangster-Typus, der sich durch Paris und die Gefahren
seines Berufes bewegt wie heute der junge Anakin Skywalker durch die endlosen
Canyons seines Wüstenplaneten während besagter Rennsequenz in „Episode
I“, die man schon vor dem Start des Films in einer Game-Version kaufen konnte.
Einsamkeit
und prinzipielle Asozialität des Samurai (auch wenn er sich immer wieder
nach bestimmten elitären Ehrencodices in den Dienst sozialer Zwecke stellt)
sind indes nicht allein für die Computerspieldimension der Space Opera
entscheidend. Zur Kino-Version des Samurai gehörte schon in den meisten
japanischen Darstellungen ein Verstoßensein aus einem früheren, gerechteren,
dynastisch legitimeren Königreich oder historischen Zusammenhang. Der Kino-Samurai
hat immer seinen Staat verloren. Diesen sucht er entweder wiederherzustellen
oder er bewahrt wenigstens die moralischen Prinzipien seiner Kaste. Die Jedi-Ritter
sind zwar nominell organisiert wie ein britischer Herrenclub, aber im Prinzip
treten sie als solch einsame Bewahrer einer Vergangenheit, eines verlorenen
glücklich-legitimen Reiches auf, das natürlich immer mal wieder in
bestimmten Inkarnationen in den endlosen Storyverlauf eingeblendet wird, wie
hier durch den Tibetplaneten.
Ein
solches verlorenes Reich ist nun nämlich auch die Kindheit des Publikums,
von der in der Gründungsmythos-Rede gesprochen wird, auch wenn zunächt
ihre identifikatorische Seite als Argument dafür dienen soll, den Film
in einem anderen Modus zu sehen und bei der Beurteilung seiner Ideologie mildernde
Umstände walten zu lassen. Diese Kindheit ist aber nicht nur die wirklich
erlebte des Publikums, die als Kind erlebte kulturhistorische Prägung durch
Star
Wars,
seine Figuren und seine Ästhetik
- und damit die Grundlage des Arguments, man könne Star
Wars
und sein Publikum sozusagen nicht wie einen erwachsenen Film voll verantwortlich
machen. Kindheit ist darüber hinaus auch ein Inhalt, nämlich die zu
Star
Wars
gehörende Restauration einer rückwärtsgerichteten Utopie von
alter, ungebrochener Legitimität, die an die konkrete eigene und eine universell-mythische
Kindheit geknüpft wird, die die Star
Wars-
und Indiana
Jones-Welt
hervorgebracht hat.
Dies
ist nicht mehr die aggressive und sexualisierte Infantilität, die viele
Avantgarde-Bewegungen der 60er und 70er prägte und noch Punk einige Elemente
lieferte, und die eben dadurch gekennzeichnet war, (politische) Ansprüche
gegen die aktuelle Erwachsenenwelt zu benennen. Diese Kindheit ist vielmehr
immer schon inaktuell, vergangen, dafür legitim: eine legitime Vergangenheit,
von dem man auch Kindern schon als vergangen erzählt und von dem aus es
sich immer reaktionär in eine verderbte Gegenwart schauen läßt
- das ist die ideologische Konstruktion von Star
Wars.
Legitimität erwächst aus einem unerreichbaren Früher: von diesem
kann man eskapistisch träumen und dabei legitim sein. Man kann aber kein
unmittelbar gegenwartsbezogenes Handeln daraus ableiten, nur einsamen Gewinn
von Überzeugungen und Vervollkommnung - um dann im Recht zu sein, wenn
die Stunde schlägt.
Die
relative Unbeachtetheit dieser Konstruktion - Legitimität entsteht durch
Kindheit, Kindheit ist immer schon vorbei, aktuelle Legitimität wächst
nur einzelkämpferischen Verteidigern vergangener (kindlicher) Werte zu
-
läßt es zu, daß da, wo dann doch mit Mitteln aus der wirklichen,
heutigen Welt gearbeitet werden soll - um die alte und legitime abzusetzen -
und ein spießiger Humor an den Aliens „zeitgenössiche“, menschliche
Eigenschaften augenzwinkernd ausstellen will, diesem deren Darstellung antisemitisch
und rassistisch geraten läßt. Die Absolutierung kindlicher Unschuld,
des Ursprungs als Basis von Legimität schafft sich den klassisch ewig bösen
Widerpart aus der rassistischen Ideologie. Sicherlich - das sollte man vorschießen
- sind das Entgleisungen, es sind nicht die Überzeugungen eines der Beteiligten.
Aber
es sind Entgleisungen, die nicht zufällig passiert sind. Sie folgen zum
einen den allgemeineren Gesetzen einer Ideologie apolitischer, durch Blut, Ethnie,
Vorgeschichte und Mythen getragenen ahistorischen Legitimität. Es gibt
aber auch konkretere kulturgeschichtliche Beziehungen zwischen den Szenarien
rassistischer Narrative in diesem Star
Wars
und einer bestimmten kalifornischen Ideologie. Die Stereotypen „Wüstenplanet“,
„Tibet“, „verderbtes New York“ und „Samurai“ bilden die keineswegs neuen Eckpfeiler
dessen, was schon mal „Hippie-Faschismus“ hieß und nicht immer tatsächlich
faschistisch, aber rechts und religiös gewendet, auf spiritualistische
Hippie-Werte aufbaut und die technisch nun weit fortgeschrittene psychedelische
Ästhetik einer unmittelbaren und offenbarenden Sinnlichkeit feiert.
Das
dabei entstandene, von bizarren, subkulturellen Traditionen bis zu Lucasfilm
reichende kulturelle Reservoir ist natürlich hochgradig inkonsistent und
nicht ideologisch festlegbar. Es ist in allen möglichen Konstellationen
aufgetaucht - gerade übrigens auch in einer radikalen, sich als „libertär“
verstehenden, fatalen und in Internet-Ideologenkreisen sehr erfolgreichen, antistaatlichen
Marktwirtschaftsideologie, die Linie Ayn-Rand-John-Barlowe: es allein auf faschistische
Ideologie zu verkürzen, wäre vor allem unverzeihlich grob. Doch gibt
es zweifellos auch diese Seite, diesen faschistischen Punkt, wo sich New Age
und Neue Männer im Zeichen alter legitimer Reiche und herausfordernder
physischer und spiritueller Rituale treffen - er ist einer der Eckpunkte von
„Star
Wars“.
Besonders ärgerlich und deutlich wird dieser Bezug aber auch, weil außer
ein paar Make-Up-Leistungen dieser Film gerade auch auf dem Gebiet einer neuen
digital manipulierbaren Visualität nur Konventionelles (und damit visuell
Ideologisches) zu bieten hat - im Gegensatz etwa zu dem ideologisch ebenfalls
supersinistrem Matrix.
Das
läßt sich sicher nicht damit relativieren, daß der „Comic-Book-Character“
der Star
Wars-Welt
es dem Zuschauer ständig offen lasse, das Erzählte ernst zu nehmen
oder nicht ernst zu nehmen, wie Michael Benson schreibt. Im Kontext der bitter
ernsten Erhabenheitsästhetik der Deep-Space-Opera und der psychedelischen
Tauchfahrten und Canyondurchquerungen wird klar, daß die Witzeleien nur
dazu da sind pubertär unsicher auf andere ernste Wahrheiten zu verweisen,
die man sich nicht auszusprechen traut. Der flapsige Rassismus erscheint dann
als eine Wahrheit, die allzu explizit auszusprechen noch nicht opportun ist
- aber insgeheim legitim. Weil sie vertrieben wurde aus dem legitimen Reich
der alten Wahrheiten lebt sie einstweilen als Stammtischwitz weiter, der klandestin
auf einen impliziten Common Sense verweist. Damit erscheinen diese Witze aber
als noch ernster gemeint, weil als ein Bestandteil des ominösen Geheimwissens,
von dem eh die ganze Zeit die Rede ist und für dessen verschwörungstheoretische
Deutungsmöglichkeiten nicht nur Kinder heutzutage immer empfänglicher
werden. Ich schicke meine Kinder jedenfalls weiterhin lieber in Splatterfilme.
Diedrich
Diederichsen
Star
Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung
STAR
WARS - EPISODE 1 - THE PHANTOM MENACE
USA
- 1999 - 133 min. - Scope
FSK:
ab 6; feiertagsfrei
Prädikat:
wertvoll
Verleih:
Twentieth Century Fox,
Fox
Home (Video)
Erstaufführung:
19.8.1999/6.4.2000 Video
Produktionsfirma:
Lucasfilm
Produktion:
Rick McCallum
Regie:
George Lucas
Buch:
George Lucas
Kamera:
David Tattersall
Musik:
John Williams
Schnitt:
Paul Martin Smith, Ben Burtt
Darsteller:
Liam
Neeson (Qui-Gon Jinn)
Ewan
McGregor (Obi-Wan Kenobi)
Natalie
Portman (Königin Amidala/Padmé Naberrie)
Jake
Lloyd (Anakin Skywalker)
Ian
McDiarmid (Senator Palpatine)
Pernilla
August (Shmi Skywalker)
Samuel
L. Jackson (Mace Windu)
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